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Slowakei 2004Erlebnisreiche Tage in der SlowakeiAm Samstag, 17. Juli, brachen sechs Akteure des SKZ – Wolfgang Sax, Ludwig Peetz, Robert Sebald, Steffen Sax, David Semmet und Christoph Wolf – sowie Hans-Joachim Pöverlein (Pövi) um sechs Uhr in der Früh zu einem Slowakeibesuch auf. Die 16-stündige Autofahrt zehrte sehr an unseren Kräften, doch sofort nach unserer Ankunft in Liptovský Mikulás und auch während der restlichen Woche wurden wir bei unserer Gastgeberin, der Anna, mit viel gutem Essen verwöhnt. Am Sonntag, nach verdientem Schlaf, stand gleich die erste Wanderung mit Jan auf dem Programm. Die Tour wurde als leicht bezeichnet und war für eine knappe halbe Stunde angesetzt. Wir mussten feststellen, dass das Gelände für den Einsteiger als anspruchsvoller zu bewerten war und die slowakische Bezeichnung halbe Stunde universell ist. Nach der sportlichen Betätigung erfrischten wir uns auf einer Hütte mit einem Schnaps und einer leckeren Mahlzeit. Wir lernten viele Leute kennen, und zu später Stunde – nach dem Abendessen – gingen wir noch die Stadt besichtigen. Am Dienstag besuchten Pövi, Robert, David und Christoph, die vom Wandern zuweilen erst einmal genug hatten, das Thermalbad in Besenova. Die unerschrockene Minderheit unserer Gruppe (drei Mitfahrer) ging in der Schlucht Prosieca Dolina nochmals wandern. Nachmittags zogen Pövi, Ludwig, Robert, Steffen und David in die Stadt. Am Abend organisierten unsere slowakischen Freunde ein Blitzturnier für uns, bei dem wir alle sehr viel Spaß hatten und teilweise auch neue Leute kennen lernten. Später (oder besser: viel später) in der Nacht spielten wir dann auch noch ein Brettspiel, bei dem Ludwig, Robert, Christoph und David ihre kriminellen Energien voll auslebten. Ludwig, Robert und Christoph bildeten eine Allianz und verschworen sich gegen ihren Mitspieler, der dann nach fünf Stunden eliminiert wurde. Tags darauf stand ein Weltkulturerbe zur Besichtigung auf dem Plan. Danach besuchten die Organisierten Verbrecher (Bezeichnung in Anlehnung an das Brettspiel vom Vorabend) die Tropfsteinhöhle Slobody Jascynja Dolina, während die anderen Skat spielten. Nachmittags waren wir bei Jan zu Hause und wurden mit Häppchen und Erdnussflips sowie wahlweise Tee oder türkischem Kaffee beköstigt. Später war allgemeiner Postkartenabend angesagt.Donnerstagabend war Badetag im Thermalbad von Besenova. Mittags stand Stadtbummel auf dem Programm (Christoph besorgte sich eine Sonnenbrille). Abends gab es schließlich noch ein großes Schachturnier. Freitags bestiegen Ludwig und Steffen zusammen mit Viera und einem weiteren Slowaken den Krivan. Die anderen zogen eine Strecke um Strbske Pleske und dem Popradsee zum Wandern vor. Abends bekamen wir Besuch von Jan und seiner Tochter Viera, die sich verabschiedeten. Samstag, 24. Juli: Gegen sieben Uhr brachen wir, wieder gut gestärkt und reichlich eingedeckt mit Lebensmitteln von Anna, zu unserer Rückfahrt auf. Geringe blechliche Differenzen verzögerten unseren Zeitplan, so dass wir erst kurz vor 24 Uhr wieder (wohlbehalten) in Zweibrücken ankamen. Allen Mitfahrern gefiel die Fahrt sehr gut. Wir hatten sehr viel Spaß miteinander und freuen uns schon auf weitere gemeinsame Unternehmungen mit den Slowaken. David Semmet
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aktualisiert am 17.08.2004 |