Pressemitteilung vom 10. Juni 2004 an den
Pfälzischen Merkur:
SKZ-Mannschaften durchweg respektabel
Beim Schachklub 1905 Zweibrücken sind die letzten Entscheidungen der Saison
2003/2004 gefallen. Die Bilanz der Denksportler kann sich sehen lassen.
Im Mannschaftsbereich gab es in der abgelaufenen Spielzeit zwar erstmals
seit einigen Jahren keinen einzigen Titelgewinn, doch das Abschneiden der
vier SKZ-Teams in ihren jeweiligen Ligen war durchweg respektabel: Drei
dritte Plätze und ein vierter Rang sprechen für sich!
Dass die erste Mannschaft im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg in
die Zweite Pfalzliga West in der Tabelle nur dem SC Mackenbach und dem SC
Bann II den Vortritt lassen musste, darf wohl als die größte Überraschung
angesehen werden. Wenn man auch noch in Rechnung stellt, dass einige der
sechs Minuspunkte der Zweibrücker völlig unnötig verschenkt wurden, so darf
es nicht verwundern, wenn Mannschaftsführer Ralf Henkel von verpasster
Meisterschaft spricht. Zumindest konnten sich die Rosenstädter nach
einigen mageren Jahren wieder mehr Respekt bei den Gegnern verschaffen. Henkel
war innerhalb der Ersten der erfolgreichste Punktesammler; er kam
in neun Partien auf siebeneinhalb Zähler. Doch auch Reiner Galjan (sechseinhalb
aus neun) und Ludwig Peetz (fünfeinhalb aus sieben) lieferten herausragende
Resultate ab.
Die zweite Garnitur des SKZ fasste nach dem Abstieg aus der Bezirksliga
Südwest in der Bezirksklasse zunächst nur schwer Tritt, erholte sich im
Saisonverlauf aber wieder und belegte am Ende den vierten Rang. Damit war
Zweibrücken II schlechter platziert als die dritte Mannschaft des SKZ,
die in der gleichen Klasse nach beachtlichen Leistungen einen nie erwarteten
dritten Platz erreichen konnte. Erfolgreichste Spieler ihrer jeweiligen
Mannschaften waren Franz Bock (SKZ II) mit sieben Zählern aus elf Partien
sowie Steffen Sax (SKZ III), der bei ebenfalls elf Einsätzen sagenhafte
zehneinhalb Punkte ergatterte.
In der Kreisklasse sah es für die Vierte lange so aus,
als könne sie den Titelgewinn aus dem Vorjahr wiederholen. Eine Schwächephase
gegen Ende der Saison vermasselte der sehr jungen Nachwuchstruppe indes
den durchaus möglichen Triumph. In der Abschlusstabelle nahm man aber
immerhin einen dritten Platz unter 14 Startern ein – eine Bilanz, auf der
sich aufbauen lässt. Erfolgreichster Spieler war Lucas Ruhstorfer, der bei
13 Einsätzen achteinhalb Zähler einfahren konnte.
Neuer Vereinsmeister des SK Zweibrücken wurde vor wenigen Tagen
Klaus Lenhard. Nach äußerst spannendem Turnierverlauf hatte er nur dank
der Feinwertung die Nase vorn vor Titelverteidiger Ralf Henkel, der in den
beiden Vorjahren triumphiert hatte. Den Ausschlag zu Gunsten von Lenhard
(für ihn war es der dritte Meistertitel nach 1970 und 2001) gab dessen Sieg
über Henkel im direkten Aufeinandertreffen in der zweiten Runde. Nachdem aber
unmittelbar danach (in Durchgang drei) auch Lenhard eine Niederlage einstecken
musste, entwickelte sich bis zum Saisonfinale ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen
der beiden Erstplatzierten der SKZ-Rangliste, die am Ende je acht Zähler aus
neun Partien auf dem Konto hatten. Auf Platz drei kam Christian Klug, der
sechs Punkte sammeln konnte.
Im vereinsinternen Pokalwettbewerb saßen sich im Finale Hannes Callam
und Ralf Henkel gegenüber. Seit vier Jahren machen diese beiden Akteure den
Pokalsieg unter sich aus. 2000 und 2001 hatte Henkel gewonnen, danach zweimal
Callam, der seine Serie in diesem Jahr fortsetzte: Mit weißen Steinen bezwang
der 25-Jährige vom bisherigen Bundesligisten SC Anderssen St. Ingbert den
Vorsitzenden des SK Zweibrücken, der momentan auf zweite Plätze abonniert zu
sein scheint (in Vereins-, Pokal- und Blitzturnier). Hannes Callam avancierte
hingegen zum erfolgreichsten Titelsammler der Saison, denn in drei der vier
internen Wettbewerbe des SKZ konnte er sich in den vergangenen Monaten in die
Siegerlisten eintragen: Blitzen, Schnellschach und Pokal waren seine Domänen;
nur im Vereinsturnier ist er seit Jahren nicht mehr vertreten.
aktualisiert am 30.08.2004